Freiwillige Feuerwehr Oberelldorf

1 Kdt. Andreas Schöninger

Gemeindehaus und Schulungsraum

                                                                                          Rückseite und Ausfahrt mit TSA

„Löschen einer brennenden Person“

Thema einer theoretischen und praktischen Feuerwehrübung „Löschen einer brennenden Person“ der Feuerwehr Oberelldorf in Oberelldorf und bei dem Patenverein der Feuerwehr Dietersdorf  in Dietersdorf. Am Freitag, 03. April 2010 um 17:00 Uhr hielt der 1. Kommandant von Oberelldorf Detlef Döhler mit der Nachbarwehr Unterelldorf, der FF Oberelldorf, der Löschgruppe Lechenroth und dem Kreisbrandinspektor Reinhard Hartung eine Übung ab. Das Thema dieser erstmaligen Übung in dieser Form war „Löschen einer brennenden Person„ in Theorie und Praxis.
Glücklicherweise konnte 1.Kdt. Detlef Döhler eine Puppe die zum Löschen einer brennenden Person geeignet ist besorgen. Nach einer theoretischen Einweisung, wurde das Gelernte in die Praxis umgesetzt.
Die 2. Übung wurde vom 1.Kdt. Detlef Döhler am Freitag, 03. September 2010 um 18:00 Uhr in Dietersdorf mit der BRK – Bereitschaft Seßlach und der FF – Dietersdorf abgehalten. Nach der theoretischen und praktischen Übung wurde von der BRK – Bereitschaft Seßlach die Erste – Hilfe – Sofortmaßnahmen einer brennenden Person nach dem Löschen dieser Person ausführlich erläutert.

Erste Hilfe-Sofortmaßnahmen bei Verbrennungen und Verbrühungen

  • Die verbrannten oder verbrühten Stellen der Haut werden sofort, je nach Schwere der Verletzung, unter fließendes Wasser gehalten oder mit einem nassen Tuch für etwa 15 bis 20 Minuten gekühlt, mindestens aber solange, bis der Schmerz nachlässt. Das kalte Wasser leitet die Hitze aus dem Körper und wirkt schmerzlindernd.

  • Auf Eiswürfel beziehungsweise eiskaltes Wasser sollten Sie in jedem Fall verzichten, um den kleinen Patienten nicht zu unterkühlen oder in einen Schockzustand zu versetzen.

  • Bei Verbrühungen mit heißen Flüssigkeiten muss die Kleidung sofort ausgezogen werden, um einen Hitzestau zu vermeiden. Bei Verbrennungen dagegen darf diese nicht ausgezogen werden, weil sie meist an der verbrannten Haut festklebt; ein Ausziehen würde sie nur noch mehr verletzen.

  • Unmittelbar nach der Erstversorgung den Notarzt unter 112 verständigen und den gegebenen Sachverhalt schildern.

  • Verbrennungen und Verbrühungen sind sehr schmerzhaft, deshalb lassen Sie das verletzte Kind nicht allein. Reden Sie beruhigend auf den kleinen Patienten ein, um ihm die Angst zu nehmen. Warten Sie dann zusammen auf den Notarzt.

  • Lassen Sie die Finger von Hausmitteln, denn diese können die Heilung letztlich noch verzögern! Die Wunden nur mit Wasser kühlen und wenn möglich keimfrei abdecken, bis der Notarzt eintrifft. Dieser kümmert sich um die weitere Behandlung.

  • Die möglicherweise vorhandenen Brandblasen sollten nicht berührt oder gar aufgestochen werden, denn die Haut schafft sich dadurch eine natürliche Barriere gegen Keime.

  • Gesichtsverbrennungen nicht mit einem keimfreien Tuch abdecken und nicht mit kalten Wasser kühlen (sofort Arzt aufsuchen)

    gez. 1. Kdt. Detlef Döhler

Alarmübung bei der Fa. Sauna und Mehr


Am Freitag, 07.05.2010 um 17:39 Uhr wurde über Sirenen – und Handyalarm ein
Brand in Oberelldorf bei der Saunafirma Trinkerl gemeldet. Zum Glück waren
von den alarmierten Wehren Oberelldorf – Lechenroth – Gemünda – Seßlach die
Kommandanten und die BRK – Bereitschaft Seßlach schon eingeweiht, dass es
nur eine Großübung ist. Die FF – Heilgersdorf wusste von dieser Übung nichts. Da auch die Presse von dieser Großübung informiert wurde, stand ein paar Tage später folgender Bericht in der Zeitung.

 Menschen aus den Flammen gerettet war die Überschrift:

 Großübung Rotes Kreuz und Feuerwehr proben in Oberelldorf den Ernstfall. Feuer in einem Firmengebäude wird simuliert. Das Szenario wirkt täuschend echt: Bei der Firma Trinkerl „ Sauna und mehr“ in Oberelldorf sind fünf Feuerwehren, das BRK und ein Notarzt ( Dr. Groß aus Pfarrweissach ) im Einsatz. Um 17:39 Uhr hatten die Sirenen im Seßlacher Stadtgebiet geheult. Bei der Oberelldorfer Firma soll es eine Staubexplosion im Sägespäne -bunker gegeben haben und die Werkstatt in Brand gesetzt haben. Damit alles echt wirkt, simulierte eine Nebelmachine den Qualm und Rauch. Den Erstangriff übernehmen die Männer der FF – Oberelldorf. Sie leiteten auch den Verkehr um. Nacheinander rücken die Wehren aus Lechenroth, Seßlach, Gemünda, und Heilgersdorf mit Blaulicht und Martinshorn an, auch die BRK – Bereitschaft Seßlach ist alarmiert und trifft mit 21 Helfern am Einsatzort ein. Der Einsatz stellt die Frauen und Männer der Feuerwehr und des Roten Kreuzes vor eine besondere Herausforderung. Sechs Personen hat der Firmenchef Martin Trinkerl gemeldet, sollen sich im brennenden Gebäude befinden. Gerettet sollen keine Attrappen, sondern „echte“ Personen werden. Dafür sind Klaus Schöninger, Kaiser Angelika und Maier – Dommert Martin von der Feuerwehr Wüstenwelsberg, Schöninger Melanie, Och Sebastian von Oberelldorf und Brückner Rudolf von der FF – Unterelldorf mit viel Schminke zum Teil in „schwer verletzte Personen“ verwandelt worden. Geschminkt wurden die schwer verletzte Personen von Herrn Scharpf Albert BRK Kirchlauter dem Patenverein der BRK – Bereitschaft Seßlach. Den Einsatz leitete der Kommandant der Oberelldorfer Wehr Detlef Döhler. Ein bisschen Aufregung ist schon dabei, er und Bettina John von der BRK – Bereitschaft Seßlach haben zum ersten Mal solch eine Aufgabe übernommen. Die Premiere klappt aber wie am Schnürchen, Schlauchleitung werden zügig verlegt, Atemschutzträger dringen in das „brennende Gebäude“ ein und nacheinander werden die Personen herausgeholt und versorgt. „Die Übung ist sehr wichtig, damit wir Fehler erkennen und diese im Ernstfall vermeiden“, sagte Bettina John. Nach einer Stunde ist die Aufgabe erfolgreich beendet und die Einsatzleiter sind zufrieden. „Ich bin richtig ins Schwitzen gekommen, obwohl es ja nur eine Übung war“, bemerkte Detlef Döhler. Das Szenario war eben sehr realistisch dargestellt. Ende des Presseberichtes. Außerdem möchte ich mich bei Andreas Schöninger ( FF – Oberelldorf ) bedanken, der die sämtlichen Vorbereitungen mit dem Firmenchef Trinkerl dieser Großübung in eigener Regie übernommen hat. Nicht zu vergessen sind die verletzten Personen die von privaten Personen gespielt wurden. Auch private Personen ( Zuschauer ) wurden in die Übung mit eingebunden. Unteranderem musste Marlene Trinkerl ( Oberelldorf ) der Rotkreuzbereitschaft Seßlach bei der Betreuung der Verletzten helfen. Dann kam eine Frau aus den Zuschauern die unter Schock stand, gespielt von Angela Döhler ( Oberelldorf ), und schrie nach ihrem Mann der noch angeblich im brennenden Haus ist. Diese Frau wurde dem Rote Kreuz zur Betreuung übergeben. Auch diesen Personen meinen herzlichen Dank für die Mitwirkung an dieser Übung. Da die B303 in Oberelldorf zwischen den 2 Brücken nur einspurig befahrbar ist, mussten 2 Kameraden die Verkehrsregelung für die Einsatzfahrzeuge übernehmen. Zu guter letzt wurde mit sämtlichen Beteiligten eine Schlussbesprechung ( Wortführer Kdt. Markus Betz von der FF – Seßlach ) vor dem Brandobjekt durchgeführt. Markus Betz und Detlef Döhler bedankten sich zum Schluss bei allen Beteiligten. Nicht zu vergessen ist Carina Knauer aus Oberelldorf, die sich bereit erklärt hat Bilder von der Großübung und vom Schminken der verletzten Personen zu machen. Auch herzlichen Dank dem Feuerwehrverein Oberelldorf der im Anschluss an dieser Großübung alle Mitwirkenden zu einem kostenlosen Essen mit Getränken eingeladen hat. Auch hier besonders Günther Gradl der alles besorgt hat meinen herzlichen Dank dafür. Es ist nicht üblich, dass ein Essen nach so einer Übung ( ca. 80 Mitwirkende ) von dem Feuerwehrverein gesponsert wird.

gez. 1. Kdt. Detlef Döhler

Einweihung Tragkraftspritze 

 

Der Faktor Mensch bereitet auf Dauer die größte Sorge


Mit einem dem Feuerwehrdienst angepassten Wort des Evangelisten Markus hat am Sonntag, 11.Oktober 2009  um 11:30 Uhr mit vorangegangenem
Wortgottesdienst in der Kirche von Oberelldorf  Pfarrer Stefan Fleischmann
die neue Tragkraftspritze PFPN 10 – 1000 der Feuerwehr Oberelldorf gesegnet. Es war die gesamte Bevölkerung von Oberelldorf vor dem Feuerwehrgerätehaus dazu eingeladen. Unteranderem waren Abordnungen von den Feuerwehren aus Lechenroth – Dietersdorf – Unterelldorf und Sesslach anwesend. Die
Blaskappelle Oberelldorf sorgte für die musikalische Umrahmung der Feier.
Bürgermeister Hendrik Dressel – KBR Sandor Aladi – KBI Manfred Lorenz und
KBM Mathias Ruppert haben unserer Wehr nur Übungen ohne ernste Einsätze gewünscht. Anschließend wurde die gesamte Bevölkerung und alle Anwesenden mit der Feuerwehrführung zu einem kostenlosen Essen ins Feuerwehrhaus
eingeladen.

 Kontakt: oberelldorf@ff-stadt-sesslach.de