Am 13.01.2011 wurden wir um 22:14 Uhr von der ILS alarmiert.

Als wir am Gerätehaus eingetroffen sind, klärte uns der 1. Kommandant Markus Betz über die Pegelstände an der Rodach auf. Da der Höchststand noch nicht erreicht war, das Wasser aber bereits über die Ufer floss und schon in der Altstadt stand, mussten wir im Bereich um das Rothenberger Tor mehrere Tauchpumpen einsetzen um ein eindringen des Wassers in die anliegenden Häuser zu vermeiden.

Desweiteren mussten wir mit zahlreichen Bürgern, die uns hervorragend unterstützten, ca. 1000 Sandsäcke befüllen um das Rothenberger Tor, einen Fußgängerdurchgang und mehrere Häuser vor den Wassermassen zu schützen. Die Sandsackdämme mussten immer weiter verstärkt werden, da die Pegel immer weiter anstiegen. Der Höchststand war dann um ca. 03:00 Uhr mit ca. 4,13m an der Messstelle Heinersdorf erreicht und blieb bis ca. 08:00 Uhr unverändert. Ab dann ging das Wasser langsam wieder zurück.

Als wir dann zwei Tauchpumpen vom Rothenberger Tor abziehen konnten, konnten wir uns um mehrere vollgelaufene Keller kümmern. Dabei kam auch der Wassersauger zum Einsatz.

Nachdem wir dann unsere Gerätschaften gereinigt und die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit gemacht hatten, meldeten wir uns nach 19 Stunden um 17:15 Uhr wieder Einsatzbereit und der Einsatz war beendet.

Im Einsatz waren 10 Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen. (11/1, 40/1, 48/1

Bericht der NP-Coburg

Wohnhausbrand Industriestraße Seßlach am 15.01.09

Bericht von NP-Coburg.de

SEßLACH, LKR. COBURG. Die Brandursache für das Feuer in einem Wohnhaus in Seßlach ist geklärt. Ein technischer Defekt an einem Elektrogerät in der Küche war für den Brand verantwortlich.  Ein Bedienungsfehler kann ausgeschlossen werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 1,5 Mio. Euro.

Gegen 15 Uhr wurde der Polizeieinsatzzentrale ein Küchenbrand in Seßlach mitgeteilt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits lichterloh in Flammen. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Alle Bewohner konnten das Haus  rechtzeitig verlassen und sich in Sicherheit bringen.

Um 17 Uhr meldete die  Feuerwehr den „Brand unter Kontrolle“. Ein Übergreifen auf die angrenzenden Firmengebäude konnte verhindert werden Die Löscharbeiten dauerten jedoch bis in den Abend an.

Noch während der Löscharbeiten krachte das Dachgebälk in sich zusammen. An der Brandbekämpfung waren insgesamt rund 80 Einsatzkräfte der örtlichen und umliegenden Feuerwehren sowie des Technischen Hilfswerkes beteiligt. Das BRK errichtete ein beheiztes Zelt und versorgte die Rettungskräfte mit warmen Getränken.

Bilder hierzu finden Sie in der Galerie.